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Erstellt am: 16.11.2020

CORONAKRISE ALS DIGITALISIERUNGSSCHUB.
SYNCPILOT LÖSUNGEN ERWEISEN SICH ALS KRISENSICHER.

Die Pandemie hat die deutsche Volkswirtschaft gebremst. Doch die Auswirkungen machen nicht allen Branchen gleichermaßen zu schaffen. Wirtschaftsmedien, Marktstudien und Politik sehen die Digitalwirtschaft als einen der Profiteure der Krise. Besonders Unternehmen mit einem hohen digitalen Reifegrad beweisen Krisenfestigkeit. Mit ihrem Ecosystem ermöglicht die SYNCPILOT Group Unternehmen und Verwaltungen der öffentlichen Hand, sichere, digitale Lösungen zeitnah in den Geschäftsbetrieb zu integrieren.

 

Starke Wachstumseffekte durch die Coronakrise

Die Unternehmensberatung Arthur D. Little und der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. prognostizieren in ihrer Studie „Die Internetwirtschaft in Deutschland 2020–2025" ein rasantes Wachstum für die Branche. Oliver J. Süme, eco-Vorstandsvorsitzender, nennt es eine „Dekade der digitalen Superlative“. Fachleute aus Wirtschafts- und Regierungskreisen sind sich sicher, dass der Anteil der Internetwirtschaft in allen Branchen steigen wird. Die Macher der Studie sehen für die Branche in Deutschland einen Umsatz von rund 145 Milliarden Euro in 2020 und bis 2025 eine Steigerung von ca. 75 Prozent mit einem Umsatz von rund 253 Milliarden Euro – was einem durchschnittlichen, jährlichen Wachstum von zwölf Prozent entspricht. Die Coronakrise fördert das „positive Wachstumsklima", denn sie unterstreicht einmal mehr, dass die Digitalisierung der zukunftsweisende Standard in Wirtschaft und Verwaltung ist.

Digitalisierung fördert Krisenfestigkeit

Unternehmen, die vorausschauend auf digitale Geschäftsmodelle, den Ausbau der IT-Infrastrukturen und „Digital Maturity" gesetzt hatten, sind relativ milde durch die bisherigen Krisenzeiten gekommen. Die Transformationsberatung Staufen AG hatte im August mehr als 1.100 internationale Unternehmen zur Digitalisierung befragt. Die zentralen Ergebnisse:
„63 Prozent der befragten Unternehmen mit hohem digitalen Reifegrad waren in der Lage, ihre bisherige Planung zur digitalen Transformation ungestört fortzusetzen, 78 Prozent waren dank der Digitalisierung im Shutdown entscheidungsfähig, 73 Prozent bestätigten Handlungsflexibilität in der Krise, 84 Prozent konnten ihren Geschäftsbetrieb weiterführen.“

Das Ende der Technikskepsis - die Investitionen in digitale Verwaltungsdienstleistungen und Geschäftsmodelle steigen exponentiell.

Unternehmen haben aus der Krise gelernt und erhöhen ihre Investitionen

Für einen Großteil der Unternehmen liegt der Investitionsfokus für 2021 auf der Digitalisierung. Laut Lünendonk-Studie 2020 „Digital Experience Services in Deutschland“ sehen 71 Prozent der Unternehmen eine hohe strategische Relevanz darin, „künftig ein Teil der digitalen Plattformökonomie zu werden“. Der Fokus der Handlungsfelder liegt auf Kundenzentrierung und User Experience während der Kundenreise, „um in der digitalen Plattformökonomie ein konsistentes Markenerlebnis aufzubauen“. „Digital Workplace“, „Digital Marketing“ und „Digital Efficiency“ zählen zu den Kern-Investitionsbereichen. 46 Prozent der Unternehmen werden in die IT-Landschaft investieren, 40 Prozent in die Automatisierung von Prozessen, 33 Prozent in die Verkürzung von Time-to-Market-Zyklen.

Digitale Reife braucht Time-to-Market-Komplettlösungen

Homeoffice und dezentrale Kundenberatung haben die Flexibilität digitaler Lösungen unter Beweis gestellt. Körperliche Distanz wahren, ohne den Kontakt zu anderen zu verlieren. Nicht im Office sein und dennoch Zugang zu Daten haben. Für beratungsintensive Unternehmen bedeutete das die Sicherung von Kernprozessen. Der Beauftragte des Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Start-ups, Thomas Jarzombek (CDU), geht davon aus, dass die Digitalisierung weitere Wachstums- und Wohlstandseffekte auslösen wird. „Und zwar vor allem dann, wenn wir sie möglichst schnell in vielen Bereichen erfolgreich umsetzen: in den Schulen, den Unternehmen, den Städten“, wie er gegenüber dem Handelsblatt verlauten ließ. Mit ihren Lösungen, Produkten und Infrastrukturen für Homeoffice, für virtuelle Team-Meetings im Internet und digitale Services konnte die Digitalwirtschaft die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen nachweislich mindern. Die Business Cases der SYNCPILOT Group verdeutlichen den Mehrwert ihrer Softwareprodukte und Plattformlösungen, mit denen Mittelstands- und Großunternehmen ihr Kerngeschäft weitgehend aufrechterhalten. Das Beratungs- und Vertragsgeschäft lässt sich  über Onlinesessions wahrnehmen und der komplette Prozess rund um Fallabschlüsse, Vertrags-  und Dokumentenmanagement digital abwickeln. In Folge der Coronakrise erwarten kunden- und serviceorientierte Unternehmen von Dienstleistern ein Full-Service-Portfolio, das unter anderem Strategieformulierung, Erstellung des Business-Modells, Entwicklung von Lösungen bis zur Implementierung in die IT-Landschaft und den Betrieb umfasst (vgl. Lünendonk-Studie). Die SYNCPILOT Group bildet diese Wertschöpfungskette gemeinsam mit ihren Alliance-Partnern ab.

Formulare über das Dokumentencenter verwalten, Anträge einreichen, Bescheide erhalten. Digitale Services der Kommunen und Behörden schreiten voran.

No way back! Das Ende der Technikskepsis auch in der Verwaltung

Arthur D. Little und eco sprechen vom „Katalysatoreffekt“ der Coronakrise. Ein Begriff, der sich in den Wirtschafts- und Fachmedien schnell etabliert hat. Das digitale Momentum der Coronakrise ist ein Verstärker, der den letzten zaudernden Marktakteuren die Dringlichkeit des digitalen Handelns vor Augen führt. Heute sind es nur noch 17 Prozent (von 605 befragten Unternehmen), die sich abwartend gegenüber der Digitalisierung verhalten (Bitkom-Studie). Digitale Teilhabe wird immer selbstverständlicher. Kundinnen und Kunden erwarten „User Experiences“ an allen Kontaktpunkten. Bürgerinnen und Bürger halten die digitale Verwaltung für selbstverständlich und längst überfällig. Diente Estland bisher vielen Ländern, Kommunen und Ministerien als der digitale Vorzeige-Staat, profitieren sie jetzt von idealen Voraussetzungen, die Digitalisierung im „eigenen Haus“ voranzutreiben. Die drei Milliarden Euro schwere Konjunkturspritze des Bundes soll die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) vorantreiben, das Zusatzbudget von 300 Millionen Euro die Registermodernisierung für die Kommunen. Laut Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat (BMI) ist die Novelle des Registergesetzes „eine wichtige Säule der Digitalisierung der gesamten Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen. Sie ist von großer Bedeutung für die Umsetzung der nur einmaligen Erfassung von personenbezogenen Daten bei Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen (‚once only’). Voraussetzung dafür ist eine fehlerfreie registerübergreifende Identifikation von Personen.“ COVID-19 hat Wirtschaft und Verwaltungen zu wahren Sprintern der Digitalisierung gemacht. Laut bitkom-Geschäftsführer Dr. Bernd Rohleder „haben viele Städte und Gemeinden im Zuge der Coronakrise von null auf digital geschaltet und im Rekordtempo digitale Anträge bereitgestellt und Bürger von der Pflicht befreit, vor Ort zu erscheinen.“ Dennoch herrscht Optimierungsbedarf. Der durchschnittliche Amtsbesuch dauert immer noch 148 Minuten. Jeder zweite Bundesbürger meint, dass die meisten Verwaltungsangelegenheiten problemlos digital erledigt werden könnten (vgl. bitkom-Umfrage). Trotz Digitalisierungsschub ist der Aufholbedarf enorm. Im Digital Quality of Life Index 2020 belegt Deutschland Platz 16. Der Abstand zu den anderen Nationen verringert sich mit dem Angebot und der Geschwindigkeit der Digitalwirtschaft für schnell umsetzbare Strategien, für Komplettservices aus einer Hand sowie für Lösungen mit hoher Schnittstellen- und Systemflexibilität. Die SYNCPILOT Group hat sich mit Market-Alliance-Partnern zu einem Geschäftsökonomie-Verbund zusammengeschlossen, um integrationsfähige, digitale Lösungen und Produkte mit hohem Reifegrad anbieten zu können. So können wir das Aufsetzen, Etablieren und die Entwicklung der Unternehmensdigitalisierung forcieren und festigen. Dank der Skalierbarkeit unserer Lösungen können Unternehmen auch unter Krisenanforderungen ihren Geschäftsbetrieb weiter führen.

 

Kurzprofil SYNCPILOT:

Die SYNCPILOT Group ist ein Full-Service-Unternehmen, das sich auf Time-to-Market Lösungen für digitale Geschäftsmodelle und Verwaltungsdigitalisierung spezialisiert hat. Organisiert als Eco-System bietet die SYNCPILOT Group „Digital Maturity Solutions“ aus einer Hand.

Quellen:

Corona ist ein Weckruf für ein digitales Europa. Werner Hoyer: Handelsblatt, 08.07.2020
Corona-Pandemie beschleunigt Digitalisierung der Verwaltung. Bitkom Pressebereich
Die Internetwirtschaft in Deutschland 2020-2025. Studie: Arthur D. Little und eco – Verband der Internetwirtschaft, 1. Auflage April 2020
„Digitale Dekade der Superlative“: Studie prophezeit deutscher Internetwirtschaft rasantes Wachstum. Dietmar Neuerer: Handelsblatt, 23.06.2020
Firmen in Corona-Zeiten. Digitalisiert besser durch die Krise. Axel John: SWR, 26.10.2020
Konjunkturpaket: Bundesregierung investiert in digitale Zukunft. BMI, 04.06.2020
LÜNENDONK-STUDIE 2020: Der Markt für Digital Experience Services in Deutschland
Managerumfrage: Coronakrise beschleunigt die Digitalisierung der Wirtschaft. Thomas Jahn: Handelsblatt, 13.20.2020
Umfragen: Digitale Behördengänge fallen bei vielen Bürgern durch – Kommunen warnen vor „Kleinstaaterei“. Dietmar Neuerer: Handelsblatt, 20.10.2020

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